Ortsfamilienbuch Kröpelin

... erfasst mit Gen_Pluswin von Vera Möller-Schwertner, Hamburg.

Kirche Kröpelin

Kröpelin ist eine reizvolle Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern im Moränenhügelland der Kühlung mit heute ca. 4.800 Einwohnern und liegt zwischen den Hansestädten Rostock und Wismar südwestlich von Bad Doberan. Zur Ostsee sind nur es ca. 12 km.

Als „Crapelin“ wurde der Ort 1177 zum ersten Mal als slawische Siedlung urkundlich erwähnt und 1250 als Stadt in einer Schenkungsurkunde des Fürsten Heinrich Borwin III bezeichnet. Kröpelin wurde auch „Schusterstadt“ genannt, weil sich überdurchschnittlich viele Schuhmachermeister und –gesellen hier angesiedelt hatten. Unter https://www.stadt-kroepelin.de/ gibt es aktuelle Informationen zum Stadtgeschehen und unter https://de.wikipedia.org/wiki/Kröpelin Geschichtliches zu erfahren.

Hauptquellen sind die Abschriften der Kirchenbücher Kröpelin entsprechend der folgenden Jahre:

  • Taufen 1787-1875 (1817-1825 noch zu erfassen)
  • Konfirmationen 1815-1875
  • Trauungen 1738-1875
  • Begräbnisse 1787 - 1875

Erfasst wurden ebefalls die Paten der Täuflinge. Daraus ergaben sich ca. 27941 Personen, die ich, wenn möglich, zu bisher 7586 Familien verknüpfte.

Im OFB sind auch Daten enthalten, die mir in der Zwischenzeit von anderen Forschern als Ergänzung zur Verfügung gestellt wurden. Ich möchte darauf hinweisen, daß auch Fehler enthalten sein können, die ich in der Vielzahl von Daten übersehen haben könnte. Aus diesem Grund sind die Daten für die eigene Verwendung stets zu überprüfen.

Als Nebenquellen nutzte ich (teilweise):

  1. Orte, Kirchspiele und Ämter in Mecklenburg, herausgegeben vom Verein für mecklenburgische Familien- und Personengeschichte e.V. (MFP e.V.)
  2. Bürgerbücher aus Mecklenburg, F1 Kröpelin 1791-1918, Franz Schubert
  3. Kröpelin Chronik Teil 1 und 2, Herausgeber: Stadt Kröpelin, 2. Auflage.
  4. eigene Familienforschung
  5. Rostocker Adressbuch 1924, im eigenen Besitz.
  6. Ergänzungen anderer Familienforscher (Update)

HINWEISE zur Nutzung:

  1. Die Mutter eines Kindes ist nur sicher, wenn die Daten eines Kindes aus einer Geburt/Taufe oder eines Sterbefalls stammen. Nur dort wurden Mutter u n d Vater angegeben; bei Konfirmationen und Copulationen wurde nur der Vater erwähnt! Nur bei unehelich geborenen Kindern war der Name der Mutter angegeben.
  2. Bei jeder Person sind -wenn zu lesen- Beruf und Wohnort sowie das Jahr [wann die Erwähnung stattfand] erfasst, auch wenn die Person schon verstorben sein sollte um einen Quellbezug herzustellen.
  3. Bei Jahresangabe z.B. 1859-1861 ist die Person in den Jahren 1859,1860 u n d 1861 erwähnt worden. Steht dort nur 1859 Beruf /oder Ort und dann 1861 ist auch nur in den beiden Jahren der Name vorgekommen.
  4. Begraben: wenn die Person im Kröpelin gewohnt hat, nahm ich Kröpelin als Bestattungsort an; wenn die Person in einem anderen Ort gewohnt hat, habe ich keinen Bestattungsort angegeben, nur den Pastor des Kirchspiels Kröpelin.
  5. Ab Dez 1870 ist bei Sterbeeinträgen das GebDatum des Verstorbenen angegeben worden.
  6. Ab Dez 1872 ist bei Geburten das GebDatum der Mutter auch angegeben.
  7. Vorname, Name, gest. Jahr v [vor] heißt, dass er als bereits Verstorbener in diesem Jahr auch genannt wurde ( z. B. als verstorbener Vater einer Braut.)
  8. Die im Buch 145-3 erfassten Taufen erhalten manchmal mehr Paten als im Taufregister angegeben. Das hat folgende Ursache: Oft ließen sich Paten „vertreten“, vermutlich weil die Anreise zu weit war, aus Krankheits- oder sonstigen Gründen. Dann wurde eine Patenvertretung herbeigeholt, die für den eigentlichen Paten einspang. Das waren oft die Hebammen, der Küster oder auch die Dienstmädchen des Hauses.Diese Personen habe ich ebenfalls angegeben- aber stets gekennzeichnet als „Patenvertretung“.
  9. „Update 2016“: die Tabelle der Patenvertretung ist diesem Update als Excel Tabelle beigefügt, da sie den Umfang des OFB`s sprengte.
  10. „Update 2016“: betr. Konfirmationen: bis einschließlich 1822 sind oft die Wohnorte der genannten nicht mit angegeben.
  11. „Update 2016“: unterschiedliche Schreibweisen der FN [Familiennamen] wurden zu einem zusammengefasst ; z.B. LÜTKE siehe auch LÜTGE, LIEDKE etc, oder VAAHS> FAHS, VAAS.
  12. „Update 2016“: Die Erfassung der Conf Reg 1815-1833 haben sich viele Einzelpersonen ergeben, die ich –noch- nicht eindeutig zuFamilien zuordnen konnte.
  13. „Update 2016“: Die Vornamen der Personen wurden oft in anderer Reihenfolge angegeben. Z. B.: Johann Wilhelm Daniel ist auch als David Johann Wilhelm angegeben. Ich habe mich- soweit vorhanden- nach dem GebReg. gerichtet.
  14. „Update 2016“: Erst am 07.10.1838 wird bei unehelich geborenen Kindern der Name der Mutter als Geburtsname im KB angegeben. Vorher war kein Nachname vermerkt. Ich habe immer den Nachnamen der Mutter als GebNamen angegeben, es sei denn, im Sterberegister war das Kind unter dem Namen des Vaters zu finden.

Die bisher erfassten Kirchenbuchkopien umfassen außerdem ca.1123 Orte aus der näheren und weiteren Umgebung, sowie Hamburg, dem heutigen Niedersachsen, Schleswig- Holstein und „Amerika“. Alle „sicheren“ Orte sind mit den GOV Daten versehen.

Mein Dank gilt den Herrn Prof. Dr. H.-D.Gronau und Dr. Jens Alm vom MFP, sowie Dr. J. Peter Wurm vom Landeskirchlichen Archiv Schwerin der mir vertrauensvoll die Kirchenbuchkopien zur Verfügung stellte.

Ebenso danke ich Frau Marie Renken für ihre unermüdliche Unterstützung.

Ergänzungen eigener Forschungsergebnisse oder falls Sie Fehler in der Datenbank festgestellt haben nehme ich gern unter vera@moeller-schwertner.de entgegen. Die Daten werden stetig aktualisiert.

Verfasserin: Vera C. Möller-Schwertner, Hamburg

Mitglied im Verein Die Maus, Gesellschaft für Familienforschung in Bremen e.V.
Mitglied im Verein für mecklenburgische Familien- und Personengeschichte e.V.
Mitglied im Verein Genealogische Gesellschaft Hamburg e.V.
Mitglied im Verein für Computergenealogie e.V.

 

Das OFB enthält Daten zu 27861 Personen und 7586 Familien.

letzte Aktualisierung: Februar 2020

 

Weitere Informationen über Ortsfamilienbücher in Mecklenburg