Pogge-Symposium in Roggow

Vom 04.-06. Juni fand auf dem Gutshof in Roggow bei Teterow das Pogge-Symposium statt. Im „agrarhistorischen Dreieck“ Tellow-Roggow-Zierstorf wirkten Carl Pogge (1763-1831) und seine Söhne Friedrich (1791-1843) und Johann Pogge (1793-1854). Sie arbeiteten eng mit Johann Heinrich von Thünen (1783-1850) auf Tellow zusammen und erwarben sich große Verdienste bei der Modernisierung der Landwirtschaft. Organisator des Symposiums war Oliver Heubrich, Gutshausbesitzer auf Roggow, in enger Zusammenarbeit mit der Johann-Pogge-Schule Lalendorf und der Gemeinde Lalendorf. Der Einladung folgten viele Nachfahren der Familie Pogge, auch aus Amerika.

Nach einem gemütlichen Beisammensein und Kennenlernen der Teilnehmer am 04. Juni gab es einen Tag später einen besonderen Höhepunkt: Für den verstorbenen Rolf-Peter Bartz, Gründungs- und Ehrenmitglied unseres Vereins und langjähriges Vorstandsmitglied, wurde ein Dankstein enthüllt. Die Laudatio auf Rolf-Peter hielten Bürgermeister Karl-Heinz Stiewe und der langjährige Direktor der Pogge-Schule Ortwin Ackermann. Für die Musikalische Umrahmung des Tages sorgte der Düsseldorfer Joe Kiki.

Am 06. Juni gab es sehr interessante Vorträge. Zunächst würdigte unser Vorstandsmitglied Angela Ziegler unseren Rolf-Peter. Danach sprach Dr. Joachim Rotberg über die Familie von Zepelin, in deren Hand sich das Gut Roggow lange befand. Es schloss sich Joachim von Zepelin an, der die Zepelin-Stiftung vorstellte. Am Nachmittag stellten Pogge Nachfahren (Jan Skrodzki, Frankfurt am Main, und Prof. Dr. Thomas Pogge) ihre Forschungsergebnisse vor. Danach besuchten die Teilnehmer die Gutshäuser in Appelhagen und das Grab des Johann Heinrich von Thünen und die Kirche in Belitz.

Unser besonderer Dank gebührt Oliver Haubrich, der das Symposium perfekt organisierte. Wir als Verein konnten viele neue Kontakte herstellen und alte vertiefen.

(Text und Fotos: A. Parlow)