Publikationen von Mitgliedern

Dieter Garling:
Lübz – Die Bürgermeister

Lübz ist eine relativ junge Stadt. Man vermutet die Verleihung der Stadtrechte zwischen den Jahren 1456 und 1506.

In der Broschüre versucht Dieter Garling, Mitglied des MFP e.V., eine Liste der Lübzer Bürgermeister für gut 500 Jahre aufzustellen. Für die frühe Neuzeit sind die Quellen etwas dürftig, Bürgermeister und Rat kaum dokumentiert. Die Namen dieser Periode stammen im Wesentlichen aus dem Lübzer Stadtbuch. Diese Daten konnten durch die Lübzer Kirchenregister ab 1673 und die Beichtkinderverzeichnisse 1704 und 1751 ergänzt und teilweise präzisiert werden. Eine weitere Quelle ist der ab 1776 jährlich erschienene Herzogliche- / Großherzogliche Mecklenburg-Schwerinsche Staatskalender. Ergänzend werden Quellen aus dem Landeshauptarchiv Schwerin, dem Lübzer Stadtmuseum Amtsturm und dem Stadtarchiv Lübz berücksichtigt. Die Bürgermeister 1950 - 1989 wurden der Broschüre „Lübz – Beiträge zur Geschichte der Stadt“ entnommen. Die Daten zu den Bürgermeistern danach wurden durch Interviews gewonnen.

Neben den Namen wurden Stationen aus dem Leben der Bürgermeister aufgeführt. Diese spiegeln teilweise auch die Entwicklung der Stadt Lübz von einer kleinen Ackerbürgerstadt zu einer bedeutenden Industriestadt eingangs des 20. Jahrhunderts wider. Großen Anteil daran hatte der dienstlängste Bürgermeister Rudolph Westphal.

Herausgeber: Eigenverlag 2020

Format A5 Softcover, 88 Seiten, Preis 5,00 Euro zzgl. Versandkosten


Dieter Garling, Jürgen Kniesz:
Die Kays – die Geschichte einer Warener Familie
über 200 Jahre und sechs Generationen

Seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges und vermutlich auch schon früher ist der Familienname Kay in Mecklenburg relativ häufig. Im 17. Jahrhunderts wird der Name in der näheren Umgebung Warens häufiger. Nach 1760 bis in die Gegenwart gibt es eine in Waren ansässige Familie mit diesem Namen.

Das Leben ihrer Zweige über mehrere Generationen spiegelt die mittelständische Existenz in einer kleinen mecklenburgischen Mittelstadt wider. Ihre Wohnverhältnisse und Arbeitsfelder sind typisch und personalisieren die allgemein bekannten Fakten. Kirchen- und Bürgerbücher wie die seit dem 18. Jahrhundert gestiegene Produktion von Akten und Schriftstücken vermitteln ein anschauliches Bild, führen aber auch zu weiteren Fragen.

Die Autoren hielten die Geschichte der Kays über 200 Jahre und sechs Generationen in diesem Büchlein fest. Neben den genealogischen Daten der Kays werden zu vielen Personen und Familien interessante Geschichten geschildert. In diesen Geschichten spiegelt sich das Leben einer mecklenburgischen Stadt über zwei Jahrhunderte wider.

Herausgeber: Warener Museums- und Geschichtsverein e.V. 2020

Format A5 Softcover, 128 Seiten, Preis 5,00 Euro zzgl. Versandkosten

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Jürgen Kniesz, 17192 Waren, Lindenstraße 38 - Tel.: 03991-665621 - Juergenkniesz❬at❭aol.com


Dirk Schäfer hat folgende Publikationen erarbeitet:

Ortsfamilienbuch Insel Poel Band 1 (608 Seiten),
Die Familien der Kirchgemeinde Insel Poel von 1709 - 1918

  • A: Einleitung und geschichtlicher Teil
  • B: Familienteil (A-M)

Ortsfamilienbuch Insel Poel Band 2 (612 Seiten),
Die Familien der Kirchgemeinde Insel Poel von 1709 - 1918

  • B: Familienteil (N-Z)
  • C: Register

Selbstverlag, Berlin 2013

Zusammen 1220 Seiten, Preis für beide Bände 69,50 Euro zzgl. Versandkosten.

Ausführliche Informationen und Bestellmöglichkeit unter www.poel-ahnen.de.


Mitglieder des Vereins für jüdische Geschichte und Kultur in Mecklenburg und Vorpommern e.V. beschäftigen sich seit mehreren Jahren mit der Erforschung des Zusammenlebens von Juden und Christen in Mecklenburg. Um die dabei erreichten Ergebnisse einem breiten Interessentenkreis zugänglich zu machen, hat man nun mit der Herausgabe einer Schriftenreihe begonnen.

Die folgenden Publikationen sind beim Freundeskreis des Hagenower Museums e.V., Lange Str. 79, 19230 Hagenow, Email: museum❬at❭hagenow.de zu beziehen.


Findbuch für Judaika

Findbuch für Judaika in den KREIS- und STADTARCHIVEN Westmecklenburgs

Ausgehend von der Grundauffassung, dass die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft auf dem Territorium des heutigen Bundeslandes Mecklenburg - Vorpommern immer ein fester Bestandteil der Landesgeschichte war, haben Vereinsmitglieder die älteren Bestände in den Kreis- und Stadtarchiven Westmecklenburgs nach Spuren jüdischen Lebens durchforscht. Dabei wurden erstmals neue Wege beschritten, in dem die Recherche nicht nur auf die traditionell gesondert archivierten Bestände der Judaika beschränkt blieb. Auf Grund der örtlichen Kenntnis war es auch möglich solche Archive aufzuspüren, die nicht im Archivführer für Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet sind (Brüel, Grabow, Rehna).

Insgesamt ist dabei ein kleines Werk entstanden, das beim Wandern durch die Geschichte von 20 Mecklenburger Städten recht hilfreich sein kann.

Ein Baustein im historischen Fundament der jüdischen Gemeinschaft Mecklenburgs ist aus der Vergessenheit geholt und nun als untrennbarer Bestandteil unserer Landesgeschichte für die Öffentlichkeit nutzbar.

Schwerin 2001

Format A5 broschiert, 48 Seiten, Preis 1,00 Euro zzgl. Versandkosten

LiteraturBestellmöglichkeit


Familiennamen der Juden

Norbert Francke, Bärbel Krieger:
Die FAMILIENNAMEN DER JUDEN in Mecklenburg

Diese Publikation lenkt den Blick auf jüdische Namen, die jeweils die Grundlage für mindestens eine Familie in Mecklenburg waren. Die Broschüre versteht sich in erster Linie als praktisches Hilfsmittel für die Personen- und Familiengeschichtsforschung.

Bei der Erarbeitung und Zusammenstellung ging es den Verfassern nicht darum, eine wissenschaftliche Abhandlung über die Entstehung jüdischer Namen anzufertigen. Vielmehr lag der Schwerpunkt beim Zusammenstellen darin, möglichst alle Namen jüdischer Familien in Mecklenburg im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts zu erfassen.

Eine Auflistung von Namen aller Schutzjuden, die Mitte des 18. Jahrhunderts in Mecklenburg - Schwerin lebten, rundet das Bild ab.

Damit soll dem interessierten Leser die Möglichkeit gegeben werden, hier entsprechende Anknüpfungspunkte zu finden.

Es wurde versucht, aus spezifisch mecklenburgischer Sicht die historische Entstehung der Namen als wichtiges individuelles Kennzeichen einer Familiengruppe sowohl von sprachlicher als auch von gesetzgeberischer Seite zu beleuchten.

Insgesamt sind in dem Heft für das 18. Jahrhundert 210 jüdische Familien in Mecklenburg - Schwerin und für das 19. Jahrhundert mehr als 2000 jüdische Familien in 53 Orten der Herzogtümer Mecklenburg - Schwerin und Mecklenburg - Strelitz namentlich erfasst worden. Damit ist ein weiterer Baustein im historischen Fundament der jüdischen Gemeinschaft Mecklenburgs aus der Vergessenheit geholt und als untrennbarer Bestandteil unserer Landesgeschichte für die Öffentlichkeit nutzbar.

Schwerin 2001

Format A5 broschiert, 76 Seiten, Preis 1,50 Euro zzgl. Versandkosten

FamilienforschungBestellmöglichkeit


Schutzjuden in Mecklenburg

Norbert Francke, Bärbel Krieger:
SCHUTZJUDEN IN MECKLENBURG. Ihre rechtliche Stellung, ihr Gewerbe, wer sie waren und wo sie lebten

Das ist der Titel des dritten Bands der Schriftenreihe zum Leben jüdischer Mecklenburger in vergangenen Jahrhunderten.

Nach einer einführenden kurzen Beschreibung des allgemeinen historischen Begriffs "Schutzjude" wird der Versuch unternommen, die diesbezüglichen Eigenheiten im herzoglichen Mecklenburg herauszuarbeiten.

An Hand authentischer Beispiele werden die rechtliche Stellung und der Gewerbetrieb jüdischer Mecklenburger im Zeitraum von etwa 1690 bis 1869 beschrieben.

Der interessierte Leser bekommt einen informativen Einblick in die Handhabung der Zuwanderungspolitik für beide herzoglichen/großherzoglichen Mecklenburg. Aus den Originaltexten von Schutzbriefen lernt man die verschieden Händlerberufe von Juden der damaligen Zeit kennen.

Besonders interessant für Familienforscher und Ortschronisten wird auch der Abschnitt "Wer sie waren und wo sie lebten" sein. Hier bekommt der Leser auf insgesamt 75 Seiten ein informativer Gesamtüberblick zu Einzelpersonen aus den bisher erforschten Archivakten. Mehr als 2000 jüdischen Familien aus über 50 Orten in Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg Strelitz sind dort, nach Orten und chronologisch sortiert, zu finden. Besonders hilfreich ist auch das angefügte gut geordnete Orts- und Personenregister.

Insgesamt sind damit drei Bausteine im historischen Fundament der jüdischen Gemeinschaft Mecklenburgs aus der Vergessenheit geholt und als untrennbare Bestandteile unserer Landesgeschichte für die Öffentlichkeit nutzbar.

Schwerin 2002

Format A5 broschiert, 131 Seiten, Preis 2,50 Euro zzgl. Versandkosten

FamilienforschungBestellmöglichkeit